Die besten 8 Bodenwischer im Test. Unser Testsieger ist der Leifheit 55210 Bodenwischer Classic. Glatte und harte Fußböden zu putzen ist eine anstrengende Tätigkeit und nur wenig hat sich im Laufe... zum Ratgeber

1. Platz
  • Aluminiumstiel verstellbar
  • austauschbare Wischbezüge
  • Staubtuch einsetzbar
  • Aufhängeöse
  • Fußtaste
2. Platz
  • Rotationseimer mit Powerschleuder
  • Microfaser Mop
  • Teleskopstiel
  • Fußpedal
3. Platz
  • Kein Bücken
  • Keine nassen Hände
  • Mit Mikrofaserbezug
  • Rotation für vernünftige Feuchte

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Ratgeber

Glatte und harte Fußböden zu putzen ist eine anstrengende Tätigkeit und nur wenig hat sich im Laufe der Geschichte daran geändert. Moderne Bodenwischer sind daher noch immer gefragt und werden für Fliesen, Laminat, PVC und ähnliche Fußböden gebraucht. Doch worauf sollte bei einem Kauf geachtet werden? Was zeichnet diese Putzsysteme aus? Was ist das Besondere und wie erleichtern sie die Arbeit? All diese Fragen werden im Folgenden in diesem Ratgeber für Bodenwischer beantwortet werden.

Ein kurzer Blick in die Geschichte – Vom einfachen Wischmopp zu modernen Bodenwischsystemen

Der Wischmopp kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Schon im Jahre 1837 patentierte Jacob Howe aus Worcester in Massachusetts ein derartiges Gerät. Der Wischmopp war zu dem Zeitpunkt kaum mehr als ein einfacher Mopp mit Stiel und es muss unterschieden werden zwischen der feuchten und trockenen Reinigung.

Der Verwendungszeck sah schon damals die Reinigung von glatten Fußböden mit einem solchen Mopp mit Stiel vor. Ein trockener Mopp ist dazu gedacht, Staub und Fusseln zu binden. Der Wischmopp, auch französischer Mopp genannt, vereint schließlich diese trockene Reinigung mit der feuchten Reinigung. dirt-devil-m318-aquaclean-dampfmopp.jpgDer sogenannte Feudel löst mithilfe des Wassers jene Schmutzpartikel, die fest am Boden verhaftet sind, und sorgte somit schon früh für eine gründliche Reinigung.

Der Wischmopp erhielt schließlich seine charakteristische Bezeichnung erst über 100 Jahre nach Jacob Howe. In den 1950ern patentierte ein Spanier den Wischmopp zum Zwecke der feuchten Reinigung harter Böden.

Von der spanischen Provinz in die Welt

Der aus der spanischen Provinz La Rioja stammende Manuel Jalón ließ seinen Wischmopp 1956 patentieren und läutete damit nicht nur eine Revolution in der Industrie, sondern zudem eine gesellschaftliche Revolution ein. Denn fortan waren die Zeiten vorbei, in denen auf Knien der Boden geschrubbt werden musste! Der feuchte Putzlappen am Stiel ist seither das Vorbild sämtlicher moderner Bodenwischer.

Der Spanier nannte seinen Wischmopp Fregona. Diese Bezeichnung entstammt dem spanischen Wort für putzen: fregar und verhalf dem Wischmopp zu seinem außergewöhnlichen Erfolg auf dem Markt.

Der Wischmopp wurde in über 30 Länder exportiert und als 30 Jahre nach seiner Patentierung selbiges auslief, nutzten zahlreiche Unternehmen das Konzept für eigene Produkte. Heute ist der Wischmopp kaum aus Haushalten wegzudenken. Ob Gewerbe oder Privat, das Prinzip vom Wischmopp ist stets das gleiche geblieben.

Der Aufbau und die Funktionsweise des Bodenwischers

Normalerweise besteht ein Bodenwischer oder Wischmopp aus einem Wischbezug, einer Halterung für eben diesen Wischbezug und einem Stiel, an dem das Ganze montiert ist. leifheit-52014-set-clean-twist-system-m.jpgZusätzlich verfügt der Stiel eines gewöhnlichen Schrubbers meist über eine Öse, um das Gerät schonend an einen Haken hängen zu können. Auf diese Weise bleiben die Borsten des Schrubbers gerade und er kann länger genutzt werden.

Es ist üblich, dass der Wischbezug oder das Reinigungstuch beziehungsweise der Putzlappen mit einer Reinigungslösung durchtränkt und anschließend ausgewrungen wird. Danach wird das nasse Tuch an der Halterung des Bodenwischers befestigt und der Nutzer kann mithilfe des Stiels bequem über den Boden wischen.

Der Schmutz wird mit der Feuchtigkeit aus dem Tuch gelöst und mit dem Bodenwischer einfach aufgenommen. Damit erstrahlen Hartfußböden aus Fliesen, Linoleum, Laminat oder Parkett, aber auch PVC-Böden in neuem Glanz.

Das System des modernen Bodenwischers – Worauf es beim Kauf wirklich ankommt

Der Kauf eines Bodenwischers ist mit zahlreichen Vorüberlegungen behaftet. Denn die Auswahl im Handel ist groß und je nach Gegebenheit kann die falsche Wahl schnell zu Unzufriedenheit beim Kunden enden.

Wichtige Faktoren, die für den Kauf bedacht werden sollten, sind daher nicht nur das Material und die Qualität der Verarbeitung, sondern zudem welche Wischbezüge genutzt werden, welcher Boden gereinigt werden soll oder auch welche Ausstattung der Bodenwischer aufweist.

Für die Wahl des perfekten Bodenwischers ist es daher besonders empfehlenswert, sich schon im Vorfeld genau mit den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen auseinanderzusetzen. swiffer-bodenwischer.jpg

Das Material

Bodenwischer gibt es in zahlreichen Ausführungen. Das Material stellt für den Kauf daher einen besonders wichtigen Aspekt dar. Auf dem Markt sind einerseits Modelle erhältlich, die aus Metall gefertigt sind. Andererseits existieren ebenso Bodenwischer, die vollkommen aus Plastik produziert wurden.

Die Frage, welches Material sich für die eigenen Ansprüche und Bedürfnisse am ehesten eignet, sollte daher alsbald geklärt werden. Denn eine kleine Wohnung mit geringen Putzflächen verkraftet eher eine Ausführung aus Plastik, als ein Haus mit einer Vielzahl an Zimmern mit Hartböden.

Die Verarbeitung

Meist gibt es bei Markenherstellern kaum etwas an der Verarbeitung zu bemängeln. Ihr Preis gewährleistet in gewisser Hinsicht einen ordentlichen Herstellungsprozess. Im Vergleich dazu schneiden sogenannte No-Name-Produkte häufig nicht so gut ab.

Diese Produkte zeichnen sich vor allem durch Mängel hinsichtlich der Aufhängung und des Stiels aus. Beispielsweise sind beide Komponenten nicht angemessen montiert, sodass der Bodenwischer eine weit kürzere Anwendungsdauer aufweist als die Variante mit dem Markennamen.

Zudem kann es passieren, dass Wischbezüge, die häufig gewechselt werden müssen, nach kurzer Zeit nicht mehr halten, die Halterung dementsprechend also nicht mehr funktioniert, und der Bodenwischer dadurch komplett funktionsuntüchtig wird.

Die Funktionen und das Zubehör

Der Markt bietet inzwischen sowohl komplette Sets an als auch einfache Schrubber und separat erhältliche Bodenputztücher. leifheit-55210-bodenwischer-classic.jpgDer Vorteil an Komplett-Sets besteht vor allem darin, dass nicht nur der Wischmopp enthalten ist, sondern zudem der geeignete Eimer mit einem zusätzliche Aufsatz, um die Wischbezüge auszuwringen.

Das erspart nicht nur Zeit bei Putzen. Teilweise kann die Funktion des Auswringens sogar per Fuß angesteuert werden, sodass kein lästiges Bücken notwendig ist. Damit werden die Komplett-Sets zu einem rückenschonenden Reinigungswerkzeug im Haushalt.

Abgesehen davon sollte darauf geachtet werden, dass die Wischbezüge leicht abnehmbar sind. Denn nasse und verschmutzte Bezüge möchte niemand unbedingt länger zwischen den Fingern halten als es denn unbedingt notwendig ist.

Die Teleskopstange

Die meisten kennen es wahrscheinlich: Entweder ist der Stiel zu kurz oder zu lang. Je nach Körpergröße fühlt der Anwender sich mal mehr, mal weniger, in der Tätigkeit behindert. Teleskopstangen können in solch einem Fall effektiv helfen.

Eine Teleskopstange zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass der Stiel des Bodenwischers in der Länge variabel ist. Das bedeutet, insbesondere Menschen mit einer etwas größeren Statur haben die Möglichkeit, den Bodenwischer individuell in der Stiellänge anzupassen.

Auf diese Weise ist eine rückenschonende Anwendung des Bodenwischers möglich. Die individuelle Anpassung der Stiellänge erlaubt eine Verwendung des Wischmopps in einer angenehmen und gesunden Körperhaltung.

Der rotierende Mopp

Bei dem rotierenden Wischmopp handelt es sich um eine veränderte Konstruktion, die eine gründlichere Reinigung ermöglicht. vileda-133649-easywring-clean-wischsystem.jpgÜblicherweise besteht ein Wischmopp aus einer rechteckigen Grundplatte, die mit einem Putzlappen oder einem speziellen Wischbezug bedeckt und an einem Stiel befestigt ist.

Im Vergleich dazu weist der rotierende Wischmopp eine runde Grundplatte auf. Diese Platte ist mit einem Wischbezug ausgestattet und lässt sich um 360 Grad drehen. Möglich macht diese flexible Beweglichkeit ein Doppelgelenk. Dadurch ist die Reinigung des Bodens vereinfacht.

Das Wasser aus dem Bezug kann mithilfe eines entsprechenden Eimers herausgeschleudert werden. Nachteilig wirkt sich bei dieser Konstruktion wohl nur der Einsatz bei Ecken aus. Die runde Grundplatte erschwert es unter Umständen und macht die Reinigung von Ecken gegebenenfalls etwas mühselig.

Die verschiedenen Wischbezüge

Unterschieden werden kann meist zwischen Baumwollbezügen und jenen Bezügen aus Mikrofaser. Der Wischbezug ist das wichtigste Utensil zum Putzen von glatten Hartböden. Daher sollte dem Bezug durchaus eine gewisse Aufmerksamkeit zuteilwerden.

Die Bezüge unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Feinheit und Qualität der Verarbeitung. Beim Putzen ist es essentiell, dass der Bezug optimal Feuchtigkeit aufnimmt und den gelösten Schmutz vom Boden aufnehmen kann. Je feiner daher der Wischbezug, umso besser können Schmutzteilchen, Fette und ähnliches damit aufgenommen werden.

Der Kernunterschied zwischen Bezügen aus Baumwolle und solchen aus Mikrofaser, liegt speziell in der Art ihrer Gewinnung. leifheit-55356-set-combi-clean.jpgWährend Baumwollbezüge direkt aus der Baumwollpflanze gewonnen werden können und im Vergleich weniger fein ausfallen, können Mikrofaserstoffe synthetisch hergestellt werden mithilfe sogenannter Polymere, also Kunststoffe.

Weitere Tipps und Tricks für den Kauf

Abgesehen von der Bauform und den verschiedenen Bezügen sowie grundlegender Fragestellungen wie das verwendete Material oder die Art der Verarbeitung, stellen sich beim Kauf eines Bodenwischers oftmals noch weitere Fragen.

Berücksichtigen sollten Käufer von Bodenwischern daher auch die Gegebenheiten in den eigenen vier Wänden: Der Boden ist ebenso von Bedeutung wie die Fläche, die geputzt werden muss sowie die Frage nach der Preisklasse. Muss ein guter Bodenwischer automatisch teuer sein als Zeichen seiner Qualität?

Derlei Fragen sollten unbedingt geklärt werden, um auf das ideale Produkt zurückgreifen zu können.

Die räumlichen Gegebenheiten

Die zu reinigende Fläche ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt für den Kauf eines geeigneten Bodenwischers. Eine schlichte Einzimmerwohnung, in der nur das Bad und die Küche mit einem Wischmopp gereinigt werden müssen, bedarf einer anderen Qualität wie ein Wischmopp, der ein ganzes Haus sauber halten soll.

In dem Zusammenhang ist daher auch die Beschaffenheit des Bodens in die Überlegungen mit einzubeziehen.

Der Art des Bodens

Für ein optimales Reinigungsergebnis ist die Art des Bodens ein wichtiger Faktor. Fliesen vertragen ein höheres Ausmaß an Feuchtigkeit als PVC-Böden oder Linoleum und Holz.
Der Bodenwischer muss daher im besten Fall auf die Beschaffenheit des Bodens angepasst sein. Beispielsweise ist es für Fliesen mit hartnäckigen Flecken kontraproduktiv einen Bodenwischer zu wählen, der zu wenig Feuchtigkeit aufnimmt.

Im Vergleich dazu wäre es eher nicht empfehlenswert für Linoleum oder PVC einen Wischmopp zu kaufen, der zu viel Wasser aufnimmt und dazu führen würde, dass der Bodenbelag aufquillt. leifheit-52019-clean-twist-system-mop-set.jpg

Teure Qualität zahlt sich aus – oder etwa nicht?!

Die Frage nach der Qualität ist in den allermeisten Fällen auch an den Preis gekoppelt. Die landläufige Meinung ist, dass eine gute Qualität ihren Preis hat und entsprechend teurer ausfallen darf. Aber stimmt das bei Bodenwischern?

Bereits in den vorherigen Aspekten wurde darauf eingegangen, wie sehr sich die verschiedenen Modelle und Bauformen unterscheiden. Dabei stellte sich heraus, dass sowohl Material und Ausstattung sowie die Verarbeitung und das Einsatzgebiet von immenser Bedeutung für ein optimales Reinigungsergebnis sind.

Vor allem beim Aspekt des Materials und der Verarbeitung zeigt sich deutlich, dass die kostspieligeren Varianten in sehr vielen Fällen auch die bessere Qualität aufweisen und dementsprechend eher zu empfehlen sind als die preisgünstigeren No-Name-Produkte.

Die Situation am Markt – Bedeutende Hersteller für Bodenwischer

Seitdem das Patent auf den Wischmopp von Manuel Jalón ausgelaufen ist, hat eine Vielzahl von Herstellern die Idee aufgegriffen und für sich neu vermarktet. Von Vileda bis zum Swiffer – die Anzahl moderner Wischsysteme ist groß und der Käufer hat die sprichwörtliche Qual der Wahl. Hier werden nun übersichtlich 4 der bedeutendsten Hersteller moderner Bodenwischer vorgestellt.

Vileda

Der Markenhersteller bietet eine Vielzahl an Produkte rund um die Bodenreinigung an. Am bekanntesten sind dabei vermutlich der Vileda Wischmopp aus dem Jahr 1985 und der 1993 erstmals erhältliche Wischmat mit Teleskopstiel.

Beides sind regelrechte Klassiker unter den Bodenwischern des Unternehmens, das schon 1948 durch das berühmte Vileda Fensterputztuch auf sich aufmerksam machte. Umfassende Werbemaßnahmen ließen Vileda zu einer Marke wachsen, die heute wohl jedem ein Begriff ist.

Leifheit

Das 1959 gegründete Unternehmen überzeugt durch vielfältige Bodenwischer und Bodenwischsystemen. Neben den Wäschespinnen sind die Bodenwischer das dominanteste Produkt des Herstellers.

Leifheit setzt hohe Qualitätsstandards für die Produktion der Produkte, sodass eine hervorragende Qualität sowie eine hohe Funktionalität die anfallenden Reinigungsarbeiten im Haushalt vereinfachen.

Zusätzlich setzt Leifheit einen großen Wert auf das ansprechende Design der Produkte. vileda-133877-easywring-ultramat-set.jpgDamit soll die sonst lästige Arbeit angenehmer und einfacher durchzuführen sein.

Swiffer

Swiffer gehört dem amerikanischen Konzern Procter & Gamble an und unterstützt und vereinfacht seit 1999 die Reinigung im Haushalt mit seinen Produkten wesentlich.

Die Wischbezüge beim Bodenwischer sind einmalig verwendbar, eignen sich daher nicht für große Flächen oder aufwändige Putzarbeiten. Zusätzlich unterscheidet der Hersteller zwischen trockene und feuchte Wischtücher sowie je nach Bodenbeschaffung. Erhältlich sind Reinigungstücher für Holz und Parkett, aber auch solche für die Reinigung von Laminat und Fliesen.

Ha Ra

Das Unternehmen Ha Ra erhielt seinen einzigartigen Namen von den ersten Buchstaben des Namens seines Gründers: Hans Raab. Die schonenden Verfahren zur Reinigung im Hinblick auf Umwelt, Natur und Tiere waren Hans Raab stets wichtig und verhalfen dem Unternehmen zu einer Vielzahl von Ehrungen.

Seine Bodenwischer stellen einen bedeutenden Anteil an nicht nur hochwertigen und erstklassigen Reinigungsgeräten dar, sondern sind zudem in vielfältigen Ausführungen und mit zahlreichen verschiedenen Bodenwischtüchern erhältlich.

Fazit

Die Wahl des passenden Wischmopps oder Bodenwischer fällt nicht immer leicht. Interessierte Käufer sollten stets über die geplanten Einsatzgebiete, die zu reinigenden Flächen und die Häufigkeit der Nutzung nachdenken, ehe sie sich für einen Bodenwischer entscheiden.

Aber auch die Wahl mit Blick auf das Material, die Verarbeitung und der Preisklasse sowie der damit einhergehenden Qualität der Produkte stellen wichtige Entscheidungshilfen für den Kauf dar.

Mit Produkten von Vileda, Leifheit, Swiffer oder Ha Ra kann der Nutzer kaum etwas falsch machen. Allerdings sollte auch hier nicht ziellos zugegriffen werden. Nur mithilfe einiger grundsätzlicher Überlegungen lässt sich der ideale Bodenwischer auswählen.